• Schön dass Sie hier sind!
    Wie wäre es, wenn auch Sie Ihre Gedanken und Ihr Wissen einbringen? Davon lebt eine Community. Bringen Sie sich ein !
    Melden Sie sich an. Wir hoffen, wir lesen uns bald. Bis dahin beste Grüße.
    Das ICTpro/Eike-Foren-Team

leachim200

Moderator
Teammitglied
Moderator
20.06.2021
123
15
18
Hmm, selbst auf Eike können Sie Artikel z.B. von Herrn Lüdecke lesen, die die prinzipielle Richtigkeit der Grundlagen bestätigen (CO2-Anstieg menschengemacht, Erwärmung bei Verdoppelung von CO2 etwa ein Grad, Erhöhung des Wasserdampfgehaltes könnte das verstärken). Die bekannteren Skeptiker wie Curry, Spencer, u.a. gehen auch davon aus, das etwa die Hälfte der Erwärmung menschengemacht ist und gehen nur von einer stärkeren Bedeutung der natürlichen Schwankungen aus.
Was ich in dem Zusammenhang immer ziehmlich überzeugend finde, ist, sich anzusehen, was die vor 40 Jahren in den Anfängen der Modellierung erwartet haben und ob es eingetreten ist. Einen Ausschnitt kann man sich hier ansehen:



Wie erklärt sich dann die Stagnation der Erwärmung seit gut ca. 16 Jahren?

Für mich tauchen da Fragen an der Kausalität auf.
 

Marvin Müller

Well-known member
22.06.2021
243
9
18
Wie erklärt sich dann die Stagnation der Erwärmung seit gut ca. 16 Jahren?

Für mich tauchen da Fragen an der Kausalität auf.
Wo kommen denn die 16 Jahre her? Selbst Monckton, der auf WUWT immer seine Artikel zur "Pause" schreibt, hat die dieses Jahr nur kurz aufleben lassen und kam dabei auch nur auf maximal 6 Jahre. Den letzten Artikel, den ich gefunden habe, ist hier

(Edit: Aussage zur Artikelreihe von Monckton korrigiert ...)
 
Zuletzt bearbeitet:

leachim200

Moderator
Teammitglied
Moderator
20.06.2021
123
15
18
Wo kommen denn die 16 Jahre her? Selbst Monckton, der auf WUWT immer seine Artikel zur "Pause" schreibt, hat die dieses Jahr nur kurz aufleben lassen und kam dabei auch nur auf maximal 6 Jahre. Den letzten Artikel, den ich gefunden habe, ist hier

(Edit: Aussage zur Artikelreihe von Monckton korrigiert ...)


Das liegt an der unterschiedlichen Interpretation der Daten. Und genau darin liegt das Problem. Dazu gibt es ein Paper der französischen Instituon für Mhatematik,. Ich suche das mal raus.
 

Wolfgang Langer

Active member
14.07.2021
40
1
8
Bin ich krankhaft resistent gegen diese permanente Klimaindoktrination?

Ich sehe mich beim UN-IPCC-Angst Thema Klima eher als unheilbar gesund!

Ähnlich wie beim anderen UN-WHO-Angst-Thema Covid-Delta-etc!
;)

Weil Angst-frei.
 

Marvin Müller

Well-known member
22.06.2021
243
9
18
Das liegt an der unterschiedlichen Interpretation der Daten. Und genau darin liegt das Problem. Dazu gibt es ein Paper der französischen Instituon für Mhatematik,. Ich suche das mal raus.
Können Sie sich vielleicht noch an den ungefähren Titel und die Autoren errinnern? Dann könnte ich selbst mal suchen gehen ...
 

Marvin Müller

Well-known member
22.06.2021
243
9
18
Haben Sie das wirklich gelesen und auch mal drüber nachgedacht, was die da so behaupten?
Um mal ein einfaches Beispiel rauszugreifen: CO2 und die Arbeiten von Herrn Beck. Die diskutieren ausführlich seine Arbeit . Sie referenzieren auch den Artikel von Willis Eschenbach. Aber was schreibt gerade bei diesem Artikel Herr Beck selbst:
Dear Willis,
I agree, the near ground data listed in my first paper do not reflect background data.
Beck selber sagt also, dass seine Messungen nicht den globalen CO2-Wert repräsentieren und trotzdem wird in dem Papier lang und breit mit seiner Arbeit diskutiert. Und was die dann am Ende auf Seite 56 als "F. Critical analysis" schreiben ... Da würde ich wirklich eher Herrn Lüdeckes "Was Sie schon immer über CO2 wissen wollten"

Das Kapitel zu den Temperaturmessungen suggeriert auch, dass die nicht wissen, wovon die reden. Das folgende ist einfach nur Humbug:
However, these data are not very clear for the reader because these annual anomalies are calculated in relation to a ̳sliding‘ baseline which changes every year. For example, the anomaly given for 2005 is in relation to the average between 1880 and 2004, the anomaly for 2006 is in relation to the average between 1880 and 2005, and so on. ... Although using a baseline to establish long-term comparisons might initially seem to be a good idea, it loses all meaning if the baseline itself is variable.
Wie kommen die nur auf sowas? Die Referenzperioden sind nicht gleitend, sondern feste 30 Jahre-Intervalle. Maschmal zwischen den Temperaturreihen verschieden, aber immer sowas wie 1951-1980, 1961-1990, 1971-2000 und neuerdings 1991-2020.

Ich habe da erst mal aufgehört, das White Paper zu lesen ...
 

Marvin Müller

Well-known member
22.06.2021
243
9
18
Ich habe da erst mal aufgehört, das White Paper zu lesen ...
Ich habe doch nochmal weitergelesen und das folgende ist echt lustig:
4. How do you define and calculate an averagetemperature?
The competent organizations use anarithmetic mean, adding up all the temperature readings available and dividing the total by the number of sensors. But this poses some serious problems, as we shall now see.
...
How are we going to calculate the average temperature? Nobody knows!
Die Literaturliste zu dem Kapitel enthält 2 Papiere, die sich mit der Berechnung der globalen Temperaturmittel befassen. Wie kommen die zu der Aussage? Haben die die referenzierten Papiere gelesen? Oder eine weitere Literaturrecherche betrieben? Das white paper vermittelt den gegenteiligen Eindruck.
Im referenzierten Papier steht:
4.2. Regional and Global Temperature
After the records for the same location are combined into a single time series, the resulting data set is used to estimate regional temperature change on a grid with 2°¥2° resolution.
Die werden also nicht einfach gemittelt, sondern in mehreren Schritten zu verschieden grossen Flächen zusammengefasst (ich habe von .5° x .5° bis zu 2° x 2° gefunden) und dann erst gemittelt Ist in der referenzierten Literatur beschrieben - die haben es anscheinend nicht gelesen und behaupten dann einfach eine andere Berechnungsmethode und "Nobody knows". Die Methoden zu Ermittlung sind veröffentlicht und teilweise sogar open source (BEST, gisstemp ...)

Wo ist nur die Skepsis, wenn sie mal gebraucht wird ...
 

leachim200

Moderator
Teammitglied
Moderator
20.06.2021
123
15
18
Hauptkritik dieser Studie ist ja die zu geringe Dichte von Messstationen, um überhaupt seriöse Werte ermitteln zu können. Und das bei der Auswahl von Messstationen Cherry-Picking betrieben wird. Das die NASA in der Vergangenheit liegende Temperaturreihen "angepasst" hat, ist ebenfalls bekannt.
 

Marvin Müller

Well-known member
22.06.2021
243
9
18
Hauptkritik dieser Studie ist ja die zu geringe Dichte von Messstationen, um überhaupt seriöse Werte ermitteln zu können. Und das bei der Auswahl von Messstationen Cherry-Picking betrieben wird.
Naja, das behaupten die. Aber wenn ich mir ansehe, was die zur Temperaturermitlung behaupten und welche Literatur die zitieren (bzw. eher nicht zitieren), dann ist das einfach nur eine Behauptung ohne jegliche Unterstützung durch Argumente. Da war die Diskussion unter Skeptikern vor 10 Jahren wesentlich weiter ...
Das die NASA in der Vergangenheit liegende Temperaturreihen "angepasst" hat, ist ebenfalls bekannt.
Und wurde von der Nasa dokumentiert. Die Probleme entstehen immer nur, wenn man nicht zur Kenntnis nimmt, wie die Temperaturreihen bestimmt werden und was sich von Version zu Version ändert. Die Rohdaten sind ja da. Der einzige ernsthafte Versuch, duch eine andere Herangehensweise die existierenden Temperaturreihen zu überprüfen (BEST), kam dann zu vergleichbaren Ergebnissen wie die anderen Temperaturreihen. Und die GWPF, die 2015 einen weiteren Versuch gestartet hat, hat den stillschweigend beerdigt: "The international temperature data review project" (Webarchive-Link, bitte nicht die URL selbst aufrufen, die geht zu einer Anime-Por**-Seite)
 

leachim200

Moderator
Teammitglied
Moderator
20.06.2021
123
15
18
Hallo Herr Müller, wir sind uns einig, es gibt einen Klimawandel. Worin wir uns nicht einig sind, wie groß der Anteil des Menschen daran ist. Ich persönlich halte diesen Anteil für gering, bzw. nicht messbar.

Die Natur ist und bleibt der größte Emittent von CO2. Noch immer gibt es nicht annähernd die Auswirkung von sogenannten Black-Smokern.

Die nachträgliche Änderung 120 Jahre alter Daten durch die NASA
 

Marvin Müller

Well-known member
22.06.2021
243
9
18
Hallo Herr Müller, wir sind uns einig, es gibt einen Klimawandel. Worin wir uns nicht einig sind, wie groß der Anteil des Menschen daran ist. Ich persönlich halte diesen Anteil für gering, bzw. nicht messbar.
Sie können gern anderer Meinung sein. Ich interessiere mich lediglich dafür, worauf sich diese Meinung gründet.
Die Natur ist und bleibt der größte Emittent von CO2. Noch immer gibt es nicht annähernd die Auswirkung von sogenannten Black-Smokern.
Das ist jetzt irgendwie ein Themenwechsel. Und wie gesagt, ich empfehle zu dem Thema die Eike-Artikel von Herrn Lüdecke.
Ich verstehe irgendwie die Begeisterung für Videos nicht. man kann so gut wie nie was (einfach) nachprüfen, weil man die Quelle der Daten nicht kennt. Wenn ich was über Temperaturen wissen will, schaue ich bei Berkeley Earth nach. Dort sieht man relativ gut, warum bei Stationen Anpassungen nötig sein könnten. Bei der ersten Station im Video (Bahia Blanca Aero, Argentinien) gab es z.B. 3 Stationsverlagerungen und die Ablesezeiten haben sich geändert.
 

leachim200

Moderator
Teammitglied
Moderator
20.06.2021
123
15
18
Naja, in Anbetracht der Tatsache, das sei gut 40 Jahren versucht wird, das von Menschen emittierte CO2 für den "Klimawandel" verantwortlich zu machen gescheitert ist und zwar auf ganzer Linie, ist jede Studie dazu interessant. Und ja, in jeder Studie kann man Schwachpunkte finden.

Aber Eines ist sicher, die nächste Eiszeit kommt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Wolfgang Langer

Marvin Müller

Well-known member
22.06.2021
243
9
18
Was ich in dem Zusammenhang immer ziehmlich überzeugend finde, ist, sich anzusehen, was die vor 40 Jahren in den Anfängen der Modellierung erwartet haben und ob es eingetreten ist. Einen Ausschnitt kann man sich hier ansehen:

Falls man sich fragt, wie einer der aktuellen Physik-Nobelpreisträge vor etwa 40 Jahren aussah - er taucht auch im Video auf (innerhalb der ersten Minute) :)
 

Wolfgang Langer

Active member
14.07.2021
40
1
8
Naja, in Anbetracht der Tatsache, das sei gut 40 Jahren versucht wird, das von Menschen emittierte CO2 für den "Klimawandel" verantwortlich zu machen gescheitert ist und zwar auf ganzer Linie, ist jede Studie dazu interessant. Und ja, in jeder Studie kann man Schwachpunkte finden.

Aber Eines ist sicher, die nächste Eiszeit kommt.
Sehe ich auch so langfristig!


Und Milanković gewinnt sowieso!

:D





koll1.gif


https://kaltesonne.de/klima-zyklen-iv-die-milankovic-zyklen-uber-die-ursache-der-alle-100-000-jahre-aufgetretenen-warmzeiten/



Milankovitch_Variations.png


http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7e/Milankovitch_Variations.png

Schön JEDE Warmzeit abzulesen, sie fällt - grau unterlegt IMMER auf ein blaues Maximum der Exzentrizität.

Exzentrizität ist der Hauptplayer.

In dessen Maximum ist stets eine Warmzeit.

Wie man sieht, verliert das Maximum an Höhe.

Leider
 

sabrina_f

New member
12.02.2022
2
0
1
Bochum
Ich bin neu hier registriert und sehe das genauso wie ihr...
Täglich wird man medial bombadiert und niemand ist vor dem Thema Klimawandel sicher.
An allem sind wir Menschen schuld, eine Trockeheit da, eine Überschwemmung dort...darum heißt es jetzt erstmal alle kräftig zur Kasse wenn es ums Thema Heizen und Mobilität geht.
Erst wenn alle teure E-Autos fahren können wir sicher sein, dass die Eisbären nicht verhungern müssen.
Und da spiele ich nicht mit! :mad: