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Marvin Müller

Well-known member
22.06.2021
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Da es hier im Forum (noch) sehr ruhig ist, ist vielleicht Platz für folgende Frage: Da gelegentlich auch mal ein Kommentar von mir moderiert wird, war ich mal neugierig und wollte wissen, wie oft das eigentlich im allgemeinen passiert. Da jeder eingereichte Kommentar eine aufsteigende Nummer erhält, habe ich mir mal die Nummern der veröffentlichten Kommentare angesehen und war erstaunt, wie viele nicht veröffentlicht werden. Hier mal ein paar Zahlen der letzten Tage:
DatumVeröffentlichtEingereichtNr. des ersten KommentarsNr. des letzten KommentarsVeröffentlichte Kommentare in Prozent
03.07.21 225525438125443640.00
04.07.21298425444025452434.52
05.07.214911925452625464541.18
06.07.215310725464825475549.53
07.07.21422254762254784 (8:58 Uhr )18.18

Sind die Kommentare so "schlecht", dass die Moderation so stark aussieben muss? Kommt da viel Spam durch? Oder was ist die Ursache für diese geringe Quote?
 

Marvin Müller

Well-known member
22.06.2021
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Kann mir vielleicht einer der etwa 8 Leser meines Beitrags verraten, was an meinem Beitrag so schlimm war, dass er gelöscht werden musste?
Hat niemand eine Idee?
Die letzte Aktivität von Herrn Limburg war just am Tag der Löschung meines Beitrages. Er ist also extra während der Moderation von Eike-Kommentaren hier ins Forum gewechselt, um den Beitrag zu löschen und das dann auch noch in einem Eike-Kommentar zu verkünden.
 

Marvin Müller

Well-known member
22.06.2021
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Kürzlich schrieb Herr Limburg:
Ich würde mich freuen, wenn sie alle mit der ständigen Wiederholung immer desselben aufhören würden. Es ist mehr als langweilig. Sonst entziehe ich allen Beteiligten das Schreibrecht. Und setze sie auf SPAM.
Nur um dann sofort weiterhin die Kommentare von Herrn Strasser freizuschalten, die immer wieder zu diesen "langweiligen" Diskussionen führen. Antworten auf die Fragen von Herrn Strasser werden dann allerdings nicht freigeschaltet. Anbei ein paar Beispiele:

stefan strasser am 4. März 2022 um 1:48
Mich würde einmal interessieren, wie sich jemand vorstellt, daß Energie zurückgehalten werden kann?
Die Diagramme des Artikels zeigen das doch deutlich. Es gibt Bereiche, in denen es keine vom Boden abgestrahlte Energie ins All schafft. Die wird von der Atmosphäre absorbiert. Die Strahlung, die dann ins All gelangt, stammt aus höheren, kälteren Schichten und ist dann geringer als die, die ursprünglich vom Boden abgestrahlt wurde. Das Ergbnis ist: Oben kommt weniger an, als unten abgestrahlt wurde. E wurde Energie zurückgehalten.
Als noch Algol 68 auf IBM 360 Mainframes per halbautomatisch gestanzter Lochkarten DIE Programmiersprache für technische Anwendungen war, begann ich mich im jugendlichen Studentenalter mit naturwissenschaftlichen Problemen zu befassen. Damals erklärte mir mein Professor: „Das wichtigste im Leben ist das Prinzip der sequentiellen Logik!“ Das heißt, die Betrachtung von Augenblickswerten sagt wenig bis nichts aus über einen gesamten Prozeß, der zumeist multikausal abläuft.
Sie können das doch multikausal und über längere Zeiträume betrachten. Sie haben mindestens 3 Dinge, die sie zusammenfügen müssen:
  • Einstrahlung durch die Sonne, wirkt winkelabhängig auf die Erdoberfläche
  • Erwärmung/Abkühlung der Erdoberfläche, vereinfacht ermittelt unter Berücksichtigung von Wärmekapazität und Schichtdicke
  • Abstrahlung, Temperaturabhängig beschrieben durch Stephan-Boltzmann-Gleichung (mit Emissionsfaktor passend zur Oberfläche, e.g. Wasser etwa 0,98)
Fügen Sie das zusammen und lassen Sie es laufen, bis die Temperatur nur noch gering von Tag zu Tag schwankt und berichten Sie, was dabei rauskommt ...

stefan strasser schrieb am 1. März 2022 um 11:39
„Die Formel stellt einen Zusammenhang zwischen Temperatur und Abstrahlung her …“
Wenn sie sich das Video ansehen, wird aber genau das Gegenteil damit berechnet, nämlich umgekehrt die Temperatur aufgrund der Zustrahlung!
Das Video ist lediglich eine "Verfilmung" von "Klimawandel: vom Weltall aus betrachtet", man kann alos einfach nachlesen, was gemacht wird. Ich zitiere mal Ausschnittsweise:
diejenige Temperatur T, bei der er die Leistung in Form von infraroter Wärmestrahlung abgibt.
Es wird also wie von mir gesagt, ein Zusammenhang zwischen Temperatur und Abstrahlung hergestellt. Ein paar weitere Stellen:
Ihr habt noch einen zweiten Fehler gemacht, und zwar bei der Berechnung der abgestrahlten Leistung ... Die abgestrahlte Leistung ist doch proportional zu T hoch 4! ... Die Flächen unter den beiden Kurven geben die tatsächlich insgesamt abgestrahlte Leistung an. ... Planet G strahlt also nur 63% dessen [ab], was ein idealer, schwarzer Strahler bei der gleichen Temperatur abgeben würde. ...
Immer wieder der Zusammenhang zwischen Temperatur und Abstrahlung. Die einzige Stelle, an der die Einstrahlung ins Spiel kommt, ist beim Ansatz des Energieerhaltungssatzes: Eingestrahlte Energie = Abgestrahlte Energie. Die abgestrahlte Energie selbst wird durch den Zusammenhang zwischen Temperatur und Abstrahlung bestimmt.

stefan strasser schrieb am 1. März 2022 um 11:39
In Wirklichkeit wird die sonnenbeschienene Seite innerhalb von 12 Stunden von Sonnenaufgang über Zenit bis Sonnenuntergang grob in Form einer durchlaufenden halben Sinuskurve mit Energie beschickt. ... Wenn man also schon eine Umverteilungsrechnung macht, muß man diese gesamte Halbkugelenergie auf die volle Oberfläche verteilen
Zeigen Sie doch diese Rechnung mal. Im einfachten Falle mal für einen Punkt auf einem Breitengrad, auf dem die Sonne zu Mittag wirklich senkrecht steht - das ganze über 24h gemittelt. Wenn Sie dabei tatsächlich einen abweichenden Wert rausbekommen, gäbe es mal eine Diskussiongrundlage ...
Noch besser ist aber natürlich eine volle 24 Stundenbetrachtung mit den tatsächlichen Werten. Für eine künstlich eingeführte Umverteilungsbetrachtung gibt es keinen Grund! Nur eine Betrachtung über 24 Stunden unter Berücksichtigung aller Speichereffekte führt zu einem sinnvollen Ergebnis!
Das wurde doch bereites gemacht und Sie wurden auch auf die Arbeiten hingewiesen (Kramm, Spencer). Bei beiden kommen Temperaturen kleiner als -18°C ohne die Wirkung der Atmosphäre heraus.
 
Zuletzt bearbeitet:

Marvin Müller

Well-known member
22.06.2021
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Zur Zeit scheint Herr Limburg seine Administratoren-Rechter wieder mal für eine Steuerung der Diskussion in seinem Sinne zu nutzen. Zum Thema "Angewandtes Framing! – Wie der ARD Meteorologe Sven Plöger konsequent, permanent und wissentlich Ursache und Wirkung vertauscht! Hauptsache Alarm schlagen – in Endlosschleife." wird seit Tagen jeder Kommentar von mir zensiert. Z.B. folgender Kommentar:

Admin schrieb am 4. August 2022 um 8:54
Thomas Heinemann: "Die Erwärmung hat man festgestellt, indem man feststellte, dass die Temperatur lokal zunahm. Indem man diese lokalen Änderungen als globale Karte ausweitet und die global vorliegenden kartographierten lokalen Änderungen mittelt, erhöht sich auch der Mittelwert über die globale Karte."
Kann man alles machen, ... Nur ist es nicht das, was die Mittel-Temperatur- Suchenden gemacht haben.
Die Beschreibung von Herrn Heinemann ist eigentlich eine gute kurze Zusammenfassung dessen, was zur Ermittlung der globalen Temperaturveränderung gemacht wird. Was wird denn Ihrer Meinung nach anders gemacht?

Um die lokalen Änderung zu bestimmen, misst man lokal Temperaturen. Dann bildet man einen Mittelwert bezüglich eines festgelegten Referenztemperatur und bestimmt durch Differenzbildung die Abweichungen zu diesem Mittelwert. Damit hat man die lokalen Veränderungen.

Der zweite Satz von Herrn Heinemann dürfte die Ableitung der globalen Veränderung aus den lokalen Änderungen beschreiben. Und er trifft das wesentliche. Was das ganze dann etwas komplizierter macht, sind die verschiedenen Ansätze mit Problemen wie Änderung der Messgeräte, Änderung der Messwerterhebung, Änderungen an den Stationen, Fehlern ... umzugehen.
 

Marvin Müller

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22.06.2021
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Ob es folgender Kommentar schafft? Ich bin gespannt ...

Admin schrieb am 4. August 2022 um 17:42:
Richtig ist: Jones et al und alle anderen bilden immer erst die Absolutwerte und rechnen dann die Differenzen aus. Wie auch anders?
Auch die spätere Arbeit von Jones et al. (2013) kann daher das Grund-Dilemma nicht auflösen, und deswegen erklären die Autoren zutreffend:
„In allen nachfolgenden Zeitreihendiagrammen werden die Halbkugel- durchschnitte für HadCRUT4 und ERA-Interim als flächengewichtete Werte aller Gitterfelder von 5 ° x 5 ° in absoluten Graden berechnet. Für HadCRUT4 bedeutet dies, dass der Anomaliewert für diesen Monat (und damit für die Jahreszeiten und das Jahr) mit Option 1 oder 2 zum absoluten Wert addiert wird.
Das erwähnte Papier scheint folgendes zu sein: "Estimation of the absolute surface air temperature of the Earth". Dort geht es um die Ermittlung einer absoluten Oberflächentemperatur und nicht um Ermittlung der Veränderungen der Temperatur. Daher werden dort auch die Temperaturveränderungen (Hadcrut4) zu einer absoluten Referenz-Temperatur hinzuaddiert, wobei zwei Varianten diskutiert werden: "The first two options are simply either retain the 1961–1990 average [i.e., Jones et al., 1999] or replace the 1961–1990 with the value from ERA-Interim for 1981–2010. We refer to these as Options 1 and 2."

Es wird also genau das gemacht, was in der GIS-Faq vorgeschlagen wird: Die Temperaturveränderungen werden werden aus lokalen Veränderungen zusammengesetzt - braucht man absolute Temperaturen nimmt man sich einen Datensatz mit absoluten Temperaturen und addiert die Temperaturveränderungen oben drauf ...

#295901
 

Marvin Müller

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22.06.2021
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Ob es folgender Kommentar schafft? Ich bin gespannt ... #295901
Die Moderation ist durch, und mein Kommentar ist wie erwartet nicht erschienen. Das Ergebnis sieht wie folgt aus:
  • 295898 - Gerald Pesch schwafelt etwas von einem "Perpetuum mobile der 2. Art"
  • 295899 - Dieter Meyer versucht sich an Humor mit einer Schabowski Referenz (statt mal zu kucken, was denn z.B. vor 40 Jahren vorausgesagt wurde)
  • 295900 - Christian Freuer
  • 295901 - zensiert (Mein Kommentar) - Antwort der Webservers: message: "Du bist leider nicht berechtigt, diesen Kommentar zu lesen.",
  • 295902 - Christian Freuer
  • 295903 - Heinrich Wolter
  • 295904 - Christian Freuer
  • 295905 - Christian Freuer
  • 295906 - stefan strasser
  • 295907 - zensiert
  • 295908 - stefan strasser - darf wieder mal zeigen, dass er nicht versteht, wie der Treibhauseffekt funktioniert
  • 295909 - Joerg Deutering
  • zensiert
  • 295911 - Matthias Heumann
  • 295912 - stefan strasser
  • 295913 - Peter Fontana
  • zensiert
  • 295915 - Edgar Ludwig Gärtner
  • zensiert
  • Artikelbewertung für die Klimaschau (5 Sterne)
  • 295918 - WErner Schulz - behauptet wieder mal, dass "Der Treibhauseffekt falsch verstanden ist und sich nicht auf Strahlung zurueckfuehren laesst."
  • 295919 - Thomas Holzer
  • 295920 - Admin
Es ist also Platz für Leute, die den Treibhauseffekt in Frage stellen wollen - wenn man aber etwas schreibt, was eine Aussage von Herrn Limburg hinterfragt, hat das keinen Platz ...

Zur Illustration mal der heutige Tag als Grafik:
1659646106361.png
62 Kommentare veröffentlicht, 32 nicht veröffentlicht, 4 Artikelbewertungen ...
 
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