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Wolfgang Langer

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14.07.2021
40
1
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So ganz glaubwürdig ist die veraltete Prognose Lithiumakkus nicht!

Laut Graphik war der Preis schon 2018 unter 200 Dollar pro kWh.
Möglicherweise handelt es sich um Großhandelspreise ohne Steuer.
Für den Endverbraucher sehen die Preise ganz anders aus.
Logo,
das sind Automobilhersteller-Einkaufspreise!

Hier ein Beispiel, der Händler bietet Lithiumakkus für Solaranlagen an:
Da kommt man grob auf 1000 Euro pro kWh Speicherkapazität.
Dimitri gab indirekt 250 Euro pro kWh an, wie von mir ausgeführt, schon grenzwertig.
Tendenz weiter fallend........
 

AndreasS

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20.06.2021
34
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Notbeleuchtung mit LED

Es gibt viele fertige LED-Leuchten für Batteriebetrieb und teilweise auch Akkubetrieb.
Die wenigsten dieser Leuchten sind für 12 Volt, z.B. Autobatterie, ausgelegt.
Weiterer Haken, meist geht damit nur eine Helligkeit, kein Sparmodus.

Hier was für Hobbyhandwerker, die etwas mit einem Lötkolben umgehen können!
Sogenannte LED-Stripes für 12 Volt Gleichspannung gibt es als Meterware von der Rolle.
Damit kann man sich an die individuellen Bedürfnisse angepasst selbst was bauen.
Solche Stripes weiße LED sind üblicherweise alle drei LEDs trennbar und benötigen 20 mA.
Oder anders ausgedrückt, pro Dreiergruppe LEDs erhöht sich der Strom um jeweils 20 mA.

Bild notlicht-led1
Die LED-Lampe wird mit einen gängigen Bleiakku 12 Volt 7 Ah gespeist.
Als Träger für die Stripes nahm ich Sperrholz von einer kleinen Apfelsinenkiste.
Ein Stripe mit 3 x 3 LEDs ist gerade eingeschaltet, wegen Blitz nicht gut zu erkennen.
Rechnen wir kurz!
Pro Dreiergruppe fallen 20 mA an, somit hier im Fall 60 mA.
Bei vollgeladenem Akku 7 Ah habe ich somit rein rechnerisch 117 Stunden Licht.
Bei gut 8 Stunden Licht pro Tag hält somit eine Akkuladung 2 Wochen.
Hell ist das Licht nicht, reicht aber locker, um den Essenstisch zu beleuchten.

Bild notlicht-led2
Hier sind alle 4 Gruppen 3 x 3 LEDs eingeschaltet.
Auf der Zeitung sieht man einen Batteriehalter für 8 Babyzellen, ebenfalls 12 Volt.
Wir rechnen wieder kurz!
Die Lichtleistung und damit die benötigte elektrische Leistung, hat sich vervierfacht.
Wir landen jetzt bei voller Helligkeit bei immerhin noch 29 Betriebsstunden.
Neben dem Batteriehalter sieht man noch ein recht kleines LED-Modul SMD.
Das ist nichts mehr für Hobbybastler, Eigenentwicklung, umschaltbar von 3,2 auf 62 mA.

Bild notlicht-led3
Das Bild ist ganz ohne Blitz mit einer recht alten Digitalkamera aufgenommen.
Es sind alle 4 Reihen an wie im Bild zuvor, reicht locker zum Lesen einer Zeitung.
Machen wir wieder eine kleine Überschlagsrechnung!
Möge das Licht 4 Stunden auf Stufe 1 (60 mA) und 2 auf Stufe 2 (240 mA) pro Tag eingeschaltet sein.
Das sind dann 0,72 Amperestunden pro Tag, eine Akkuladung reicht für annähernd 10 Tage.
Gute Babyzellen, wer sich für die Version Batteriehalter entscheidet, haben auch etwa 7 Ah Kapazität.
In der Praxis, kommt es hart auf hart, werden 8 Babyzellen Alkali-Mangan länger halten.
Gehen die Zellen zur Neige, gibt es noch lange Licht, es wird aber immer schwächer.
 

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AndreasS

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20.06.2021
34
7
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Heute war bei uns 40 Minuten der Strom weg!

Vermutlich war das Redispatch, betraf einige Ortschaften bei uns in der Umgebung.
Den Mist habe ich schon mehrfach erlebt, meist 15 min bis eine Stunde.
Die Dame des Hauses war sauer, genau als sie Essen kochen wollte.
Hier kann man einen Stromausfall melden:
Die leiten sofort an den Netzbetreiber weiter, weiß ich aus Erfahrung.
Die angezeigte Karte ist ganz interessant, jede einzelne Meldung anklickbar.
Damit kann man schön sehen, ob das nur z.B. eine Straße oder ein größeres Gebiet ist.
 

Wolfgang Langer

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14.07.2021
40
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Heute war bei uns 40 Minuten der Strom weg!

Vermutlich war das Redispatch, betraf einige Ortschaften bei uns in der Umgebung.
Den Mist habe ich schon mehrfach erlebt, meist 15 min bis eine Stunde.
Die Dame des Hauses war sauer, genau als sie Essen kochen wollte.
Hier kann man einen Stromausfall melden:
Die leiten sofort an den Netzbetreiber weiter, weiß ich aus Erfahrung.
Die angezeigte Karte ist ganz interessant, jede einzelne Meldung anklickbar.
Damit kann man schön sehen, ob das nur z.B. eine Straße oder ein größeres Gebiet ist.
Heute morgen mitten im Gewitter war bei mir auch der Strom weg.
Vielleicht ein paar MIllisekunden,
Computer ging von selbst kurz aus, fuhr ungefragt wieder hoch,
Licht brannte aber weiter.
Alles ok.
 

Christian Freuer

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Autor
EIKE
14.07.2021
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Leute, bitte beachtet noch einen Punkt, der nichts mit der Technik zu tun hat. Es werden ja nur einige wenige solche Lösungen realisieren können. Die große Masse kann/wird das wohl nicht. Das heißt, ihr habt vielleicht etwas, das andere auch gerne hätten, und wenn ich mir die Größenordnung vorstelle, was alles ohne Strom nicht geht...
Langer Rede kurzer Sinn: Ich fürchte, dass unser Mäntelchen der Zivilisation sehr schnell zusammenbrechen wird, vielleicht bis hin zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen! Deswegen halte ich es für mich nicht erstrebenswert, so autark zu werden.
Wie ist Ihre/Eure Meinung dazu?
MfG Christian Freuer, EIKE-Übersetzer
 

AndreasS

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20.06.2021
34
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Lieber Christian Freuer!

Erst mal zur vorgestellten Leuchte
Ja, das ist nur was ab Kenntnisse Hobbybastler, Selbstbau.
Es gibt auch viele fertige Lampen vom Schlüsselanhänger bis zum Strahler.
Powerbank USB sollte interessant sein, gibt es auch mit Aufladung Solar.
Zuvor schon erwähnt, Geräte für 12 Volt Camping oder Zigarettenanzünder.
Ich halte es für sinnvoll, wenn dazu Empfehlungen und Erfahrungsberichte kommen.


Autarkie pro und contra
Ich halte es für sehr erstrebenswert, möglichst autark zu sein!
Man sollte nur aufpassen, das evtl. nicht zu offen zeigen...
Bei den Überschwemmungen kam es auch zu Plünderungen.
Eine Helferin berichtete beim Versuch der Verhinderung von Sprachbarrieren.

In einer anonymen Großstadt wäre ich vorsichtig, schon nicht zu viel Licht.
Das weckt Gelüste, wo nachts helles Licht ist, wird noch mehr sein.
Da muss man mit Besuch rechnen, den man eher nicht haben will.

Ich selbst wohne in einem größeren Dorf, man kennt normalerweise die Nachbarn.
Da findet man schnell heraus, wer was hat oder dringend braucht.
Habe ich z.B. ein Diesel-Aggi und der Nachbar genügend Heizöl, passt das.
Er gibt mir Treibstoff und er bekommt dafür Strom vom Generator.
Somit läuft auch seine sonst unbrauchbare Zentralheizung wieder!

Bei uns in der Gegend gibt es viele kleine Dörfer, einige (Klein)Bauern.
Da ist es durchaus Usus, daß die Haustür tagsüber offen ist.
Nicht selten ist da auch ein Bello, der bei eindringenden Fremden jedoch nicht bellt.
Kommen Fremde in so ein Dorf, fallen die sofort auf.
Bei Sprachbarriere argumentieren bei uns die Bauernjungs anders, nicht nur mit Mistgabel.
Brennholz machen ist bei uns üblich, entsprechend oft knattern hier die Kettensägen.
Manche Bauern sind auch Jäger, allein schon wegen der Wildschweine im Feld.
Ein fremder einseitig "Hilfesuchender" wird so ein Dorf nur einmal besuchen, wenn überhaupt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Christian Freuer

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Autor
EIKE
14.07.2021
2
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1
Sie haben recht, je kleiner die Gemeinschaft, umso eher hilft man sich gegenseitig. Nur, in meiner Heimatstadt (30.000 Menschen) weiß ich nicht so recht. Aber zum Glück wohne ich in einer Gegend mit vielen Eigentumshäusern, und man hilft sich gegenseitig. Jedoch in der Nähe befindet sich ein umfangreicher Hochhaus-Komplex, das scheint mir schon im Falle eines Falles problematischer, und das hatte ich auch im Hinterkopf.
 

AndreasS

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20.06.2021
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Heizen bei Stromausfall?

Klar dürfte sein, bei Stromausfall funktioniert weder elektrische Heizung noch Wärmepumpe.
Eigenheimbesitzer haben meist eine Zentralheizung Öl oder Gas.
Auch die funktioniert nicht mehr, Heizungssteuerung und Umwälzpumpe benötigen Strom.
Gut, da kann man was mit einem Notstromaggregat machen, viel Strom benötigt eine Zentralheizung nicht.
Bei einer Ölheizung geht das, bei Erdgas ist fraglich, ob dann noch Gas kommt.

Was immer funktioniert ist ein Kaminofen, vollkommen stromunabhängig.
Man sehe sich das Bild an, Kaminofen bei uns in der Wohnküche, nicht nur für den Notfall.
Das ist ein recht kleiner Ofen, ca. 35 x 35 x 90 cm, eigentlich ein Werkstattofen.
In der Grundversion, allerdings ohne Fenster und Seitenverkleidung, gehen die etwa ab 200 Euro los.

ofen5kw-jpg.43


Der kleine Ofen im Bild hat eine Nennleistung von 5 kW, auch bei Frost mehr als ausreichend für den Raum.
Spaßelshalber machte ich mal Test, was geht, den mehrere Stunden mit Nennleistung betrieben.
Das war im Winter, die Zimmertür zum Flur war auf, bei 28 °C brachen wir ab, Ergebnis mehr als überzeugend.
Der Ofen wurde mit etwas über 1 kg Holz bzw. Holzbriketts pro Stunde bestückt.

Was kostet mich ein Kaminofen, Aufstellung und Betrieb?
Einfache Öfen für Holz und Braunkohle gehen ab etwa 200 Euro los, realistisch sind ca. 500 Euro.
Ab da akzeptiert langsam die Dame des Hauses den Ofen und findet den chic.
Für den Ofenrohranschluss mit etwas Material wird der Monteur gut 100 Euro verlangen.
Ein Sack Holzbricketts 10 kg kostet aktuell bei uns 2,50 Euro, sind etwa 45 kWh.
Bei einem Wirkungsgrad von 80 % kommt man so auf etwa 7 Cent pro Kilowattstunde.
Hat man Übung, sind die Kosten für (Grill)Anzünder und Anfeuerholz gering.
Hat man Zentralheizung, wird der Schornsteinfeger den Ofen nur nebenbei kontrollieren.

Was muss ich bei der Anschaffung und Aufstellung eines Kaminofens beachten?
Beim neuen Ofen muss eine Zulassung vorliegen, in den Bundesländern etwas unterschiedlich.
Normalerweise kann man davon ausgehen, daß die Zulassung in allen Bundesländern akzeptiert wird.
Der Ofen muss auf einem feuerfesten Untergrund stehen, hier im Beispiel mit Fliesen gegeben.
Hat man z.b. Parkett, Linoleum oder Laminat, benötigt man eine feuerfeste Platte.
Solche Platten gibt es im Zubehörhandel, so etwa 1 m² Stahlblech erfüllt auch die Forderung.
Spätestens zur Abnahme muss der Schornsteinfeger informiert werden.
Man sollte ihn schon in der Planung fragen, ob wie welcher Schornstein geeignet ist.
Bei uns war es kein Problem, zwei getrennte Züge für Zentralheizung und Kaminöfen.
 

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Wolfgang Langer

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14.07.2021
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Heizen bei Stromausfall?

....
Ein Sack Holzbricketts 10 kg kostet aktuell bei uns 2,50 Euro, sind etwa 45 kWh.
Bei einem Wirkungsgrad von 80 % kommt man so auf etwa 7 Cent pro Kilowattstunde.
...
Hier bekommst du ofenfertiges Brennholz umsonst,
musst du nur abholen:

 

AndreasS

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20.06.2021
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Herr Langer, es gibt viele günstige Angebote für Brennholz!

In meinem Kommentar zuvor schilderte ich eher Grundsätzliches zum Thema Ofen.
Damit will ich Lesern einen Hinweis geben, mit welchen Kosten zu rechnen ist.
Einige werden sich überlegen, einen Kaminofen für den Fall der Fälle anzuschaffen.
Die werden den ausprobieren, lediglich ein paar Sack Brennmaterial verheizen.
Dann können sie individuell einschätzen, welche Menge Brennstoff sie lagern wollen.
Für den Ofen lagern wir 100 kg Holzbriketts, 100 kg Braunkohle und knapp 50 kg (Anzünd)Holz.
Kleiner Tip, gilt zumindest in NRW, der Schornsteinfeger muss bei gelegentlich benutzten Kaminöfen nur eine kleine Prüfung machen, kostet weniger.

Ich selbst, ein Stockwerk höher, heize fast ausschließlich mit Holz, komme auf < 3 Cent pro kWh.
Halbwegs regelmäßig bekomme ich von einem Handwerker Einwegpaletten in die Einfahrt gestellt.
Der ist froh, muss die Paletten nicht mehr weit fahren und ich habe sie kostenlos.
Bei den Kostenlosangeboten darf man nicht die Arbeit und den Transport vernachlässigen.
Muss ich 100 km mit Hänger fahren, kostet das einige Stunden und auch einige Liter Sprit.
In aller Regel muss man das Holz selbst ofenfertig machen, kostet nicht nur Zeit.
Als Dörfler habe ich Werkzeuge wie Axt und Kettensäge, die meisten Leser vermutlich nicht.
Für 250 Euro bekommt man 1 Tonne Heizmaterial ODER etwas Werkzeug, muss selbst machen.
Christian Freuer z.B. wird sich im Städtchen eher für einige Zentner Vorrat in der Garage entscheiden.
Ein Freund hat eigenen Wald, Brennmaterial kostenlos, hat aber auch die Arbeit.
Selbst Brennholz machen ist nicht ohne, ich kuriere gerade einen kleineren Hexenschuss aus.
 
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AndreasS

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20.06.2021
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8
Heute bei uns wieder lokaler Stromausfall!

Bei uns scheint es Mode zu werden, daß auf Mittelspannunsebene abgeworfen wird.
Betroffen waren wieder viele kleine bis größere Dörfer, Stromausfall ca. 45 Minuten.
Ich vermute stark Redispatch, gestern um 14 Uhr 70 und heute um 19 Uhr 200 Euro pro MWh.
Die Zahlen stammen von Agora: Agorameter

stromweg-png.46


Via Internet kann man Stromausfall melden.
Siehe Bild, die Stromausfälle sind in einer Karte sichtbar.
Man kann die einzelnen Ausfälle anklicken, sieht Meldung mit Urzeit.
Zoomt man sinnvoll, sieht man die betroffene Region.
Anscheinend hatte das Meldeportal auch Probleme, anfangs viel Datenmüll beim Seitenaufbau.
 

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Wolfgang Langer

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14.07.2021
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Heute bei uns wieder lokaler Stromausfall!

Bei uns scheint es Mode zu werden, daß auf Mittelspannunsebene abgeworfen wird.
Betroffen waren wieder viele kleine bis größere Dörfer, Stromausfall ca. 45 Minuten.
Ich vermute stark Redispatch, gestern um 14 Uhr 70 und heute um 19 Uhr 200 Euro pro MWh.
Die Zahlen stammen von Agora: Agorameter

stromweg-png.46


Via Internet kann man Stromausfall melden.
Siehe Bild, die Stromausfälle sind in einer Karte sichtbar.
Man kann die einzelnen Ausfälle anklicken, sieht Meldung mit Urzeit.
Zoomt man sinnvoll, sieht man die betroffene Region.
Anscheinend hatte das Meldeportal auch Probleme, anfangs viel Datenmüll beim Seitenaufbau.

Blackout legte 300 000 Haushalte lahm​

Mega-Stromausfall in Dresden – war es ein Anschlag?​

Teaser-Bild

Licht aus in einem Lidl – auch Kassen funktionierten nicht


Foto: © Frederik Nebrich
13.09.2021 - 23:23 Uhr
Und plötzlich war alles schwarz! Punkt 13.53 Uhr fiel am Montag in ganz Dresden der Strom aus, sorgte lange für Stress und Chaos in der Stadt und im Umland. Als Ursache kann ein Anschlag nicht mehr ausgeschlossen werden!.........

 

AndreasS

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20.06.2021
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Laut Pressemeldungen soll ein Luftballon den Stromausfall verursacht haben!

Hier eine Meldung des MDR mit Bildern und kurzem Video:
Man sieht auch den Ballon mit dünner Metallbeschichtung.

Die Erklärung halte ich für höchst unglaubwürdig!
So eine dünne Metallschicht kann kaum Strom leiten.
Stromstärke 1 A sollte locker ausreichen, damit der Ballon wegkokelt.
Da hätte es ein Flämmchen gegeben, eine Sicherung hätte nicht ausgelöst.
Laut Angaben kam es zur Störung auf der Hochspannungsebene 110 kV.
Fliegt ein Ballon zwischen zwei Leiter 110 kV, ist ein Überschlag denkbar.
Dann ist im Sekundenbruchteil der Ballon atomisiert.
Nur war das nicht der Fall, sonst hätte er nicht photographiert werden können.
Mit Sicherheit sind Vorkehrungen getroffen, daß nicht größere Vögel einen Überschlag verursachen.
 

Wolfgang Langer

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14.07.2021
40
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8
Laut Pressemeldungen soll ein Luftballon den Stromausfall verursacht haben!

Hier eine Meldung des MDR mit Bildern und kurzem Video:
Man sieht auch den Ballon mit dünner Metallbeschichtung.

Die Erklärung halte ich für höchst unglaubwürdig!
So eine dünne Metallschicht kann kaum Strom leiten.
Stromstärke 1 A sollte locker ausreichen, damit der Ballon wegkokelt.
Da hätte es ein Flämmchen gegeben, eine Sicherung hätte nicht ausgelöst.
Laut Angaben kam es zur Störung auf der Hochspannungsebene 110 kV.
Fliegt ein Ballon zwischen zwei Leiter 110 kV, ist ein Überschlag denkbar.
Dann ist im Sekundenbruchteil der Ballon atomisiert.
Nur war das nicht der Fall, sonst hätte er nicht photographiert werden können.
Mit Sicherheit sind Vorkehrungen getroffen, daß nicht größere Vögel einen Überschlag verursachen.
Der metallbeschichtete Luftballon initiiert ja nur den LICHTBOGEN, in dem dann der hohe Kurzschlussstrom fließt!
Vögel können in größeren Mengen ebenfalls solche Ereignisse hervorrufen. Menschen auch, die da oben rum-klettern.
Leider sind die danach tot.
 

AndreasS

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20.06.2021
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Herr Langer, das Video zeigt die Situation beim Überschlag ganz gut!

Vorab, ich bin Elektrotechniker, wenn auch nicht Schwerpunkt Energietechnik.
Was ist im Video offensichtlich passiert?
Leider war da ein Kameraschwenk, man konnte aber gut den Knall hören.
Zwei Vögel sind sich zu nahe gekommen, haben sich beim Abflug mit den Flügeln berührt.
Vermutlich liegen da um die 10 kV an, kleinste Spannung bei uns vor Trafohäuschen.
Lassen wir nur 100 A fließen, gibt das kurzfristig eine Leistung von 1 MW, 1000 kW.
Mit 1 MW kann man grob 1000 Haushalte versorgen, größeres Dorf.
Möge der Überschlag nur 1/100 Sekunde gedauert haben.
Dann ergibt das einen Energieimpuls von satten 10 kWh, Tagesverbrauch mehrköpfiger Haushalt.
Jägers Schrotpatrone knallt ähnlich, Energie kleiner 1/10000 des Überschlags.

Man schaue sich das angehängte Bild an, durchgebrannte Sicherung.
Das ist eine Feinsicherung, wie man sie in elektrischen Geräten 230 V findet.
Die Im Bild löste bei sehr starker Überlastung aus, sieht man selten.
Man sieht am Glas braunen Niederschlag, ähnlich wie die Wolke im Video.
Interessanter ist der metallische Niederschlag.
Im Glasrohr war kurz ein Lichtbogen vorhanden, der den Metallfaden verdampfte.

Wieder Schwenk zum Ballon mit der Metallbeschichtung.
Die Masse des Metallfadens dürfte brauchbar der Masse des Metalls Ballon entsprechen.
Wenn schon im Glasröhrchen der Lichtbogen abreißt, dann bei der Umspannstation erst recht!
Ohne Röhrchen verteilen sich die Metallatome in der Umgebung explosionsartig.
Die Theorie vom Ballon als Auslöser halte ich für unglaubwürdig, er hätte verdampfen müssen.
Selbst dann, mit kurzem Lichtbogen, wäre ein Ausfall der Umspannstation recht unwahrscheinlich.
 

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AndreasS

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20.06.2021
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Kochen bei Stromausfall

Meine Großeltern hatten noch einen Herd für Holz und Braunkohle.
Ein Freund hat sich letztes Jahr einen neu gekauft, kocht und heizt damit.
Er nimmt ihn ergänzend zu vorhandener Zentralheizung und Elektroherd.
Für ihn als Waldbesitzer rechnet sich der Herd und er kann stromunabhängig kochen.


Es bietet sich bei Stromausfall an, mit Gas zu kochen.
Im Bild sieht man einen einfachen dreiflammigen Herd für Propan.

propanherd1.jpg

Das Feld links hat 1500 und das rechts 1900 Watt, die blauen Gasflammen sind nicht gut erkennbar.
Die Leistung ist ähnlich wie bei Elektroherden, jeweils kleine und große Platte.
Man sieht deutlich, wie aus dem roten Topf der Dampf austritt, Flamme noch nicht auf klein gedreht.
Die mittlere kleine Flamme kann man sich sparen, zwei Flammen reichen normalerweise.

Was kostet mich so ein Gasherd?
Je nach Qualität und Ausführung kann man bei zweiflammig mit 50 bis 100 Euro rechnen.
Der im Bild ist Mittelklasse, europäisches Erzeugnis, nicht nur für gelegentlichen Gebrauch gedacht.
Luxusklasse ist der nicht, ohne Piezozünder, hat aber eine Gasabschaltung bei verloschener Flamme.
Auf die Gasabschaltung sollte man nicht verzichten, kocht der Topf über, ist eventuell die Flamme aus.
Der angegebene Preis bezieht sich auf anschlussfertigen Gasherd mit Schlauch und Druckminderer.

Welche Flasche?
Im Bild sieht man zwei gängige Flaschen, 5 kg und 11 kg, es gibt auch kleinere und größere Flaschen.

propanherd2.jpg

Die grauen Flaschen sind eigentlich Eigentumsflaschen, man kauft sie einmal.
Danach lassen sie sich problemlos tauschen, ähnlich wie Mineralwasser- oder Bierflaschen.
Man fährt mit der leeren Flasche zum Händler und erhält eine identische gefüllte Flasche.

Heute kaufte ich die Flasche 11 kg plus Füllung für 54 Euro.
Flaschenpreis 35 Euro und 19 Euro für die Füllung mit Propan.
Das war ein günstiger Händler, man sollte aktuell etwa mit 60 Euro rechnen.

Wie lange hält eine kleine handlichere Flasche mit Füllung 5 kg?
Kurz gerechnet, Heizwert Propan knapp 13 kW/kg mal 5 kg gleich gut 60 kW Heizenergie.
Einmal Spaghetti kochen für 3 Personen, 15 Minuten auf großer Flamme, 0,5 kWh, 120 Mahlzeiten.
Zwei Dosen Erbsensuppe für 3 Personen lediglich erwärmen ca. 0,15 kWh, 400 Mahlzeiten.
1 Liter Tee- oder Kaffeewasser auf 100 °C erhitzen 0,1 kWh, 600 Liter heißer Tee oder Kaffee.
In der Praxis ist mit etwas weniger zu rechnen, die Gasflamme wird nicht ideal den Topf erwärmen.
Man sieht aber deutlich, mit 5 kg Propan kann man viele Wochen kochen.
Die nächst größere Flasche 11 kg wird dann interessant, wenn man auch mit Gas heizen will.


Kein Platz, nur ein paar Tage überbrücken?
Dann bieten sich wie im Bild einfache Campingkocher mit Einwegkartusche an.

campingkocher.jpg

So ein einfacher Campingkocher ist ohne Kartusche ab etwa 20 Euro erhältlich.
Originalkartuschen vom Hersteller kosten ca 2,50 Euro, es gibt sie aber auch Noname ab 1 Euro.
Eine Kartusche Typ 206 enthält 190 Gramm Gas, hält bei voller Flamme mindestens zwei Stunden.
Auch die Leistung lässt sich sehen, ca. 1,2 kW, ähnlich kleine Herdplatte.
Wir brauchten beim Camping 3 Personen weniger als eine Kartusche pro Woche.
Kaffeewasser machten wir fast jeden Tag, wärmten Konserven, kochten teilweise auch richtig.
Kleiner Hinweis, angestochene Kartusche bald aufbrauchen, die Dichtung ermüdet.
Also nicht einmal kurz ausprobieren und dann mit angestochener Kartusche jahrelang lagern!

Kleine Energiekostenrechnung nebenbei
Gehen wir davon aus, daß 1 kg Propan 2 Euro kostet und abgerundet 12 kWh Heizleistung hat.
Wir kommen dann auf knapp 17 Cent pro kWh, 1 kWh Strom kostet aktuell fast das Doppelte.
Nicht ohne Grund wird in der Gastronomie hauptsächlich mit Gas gekocht.
Kocht man mit Erdgas, dürfte der Preis aktuell bei etwa 8 Cent pro kWh liegen, 1/4 von Strom.
 
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Wolfgang Langer

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14.07.2021
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Die Masse des Metallfadens dürfte brauchbar der Masse des Metalls Ballon entsprechen.
Wenn schon im Glasröhrchen der Lichtbogen abreißt, dann bei der Umspannstation erst recht!
Ohne Röhrchen verteilen sich die Metallatome in der Umgebung explosionsartig.
Die Theorie vom Ballon als Auslöser halte ich für unglaubwürdig, er hätte verdampfen müssen.
Selbst dann, mit kurzem Lichtbogen, wäre ein Ausfall der Umspannstation recht unwahrscheinlich.
Der metallbeschichtete Luftballon initiiert nur den LICHTBOGEN, in dem dann der hohe Kurzschlussstrom fließt!
 

AndreasS

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20.06.2021
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Heute las ich bei EIKE (Blog) einen interessanten Kommentar.

Link zum Thema, Interview mit Dr. Sebastian Lüning:
Anbei als Zitat der Kommentar von Prof. Puschner, 15. November 2021 um 12:58

+++++
Peter Puschner, Prof. Dr.-Ing. am 15. November 2021 um 12:58



Einer tapferen Mitstreiterin habe ich gerade folgendes geschrieben:


„Folgen der Klimafolgen-Forschung“
Die Wege, die unsere Politiker einschlagen, zeigen, dass es müßig ist, sich mit Boltzmann und CO2-Sensitivität auseinander zu setzen. Die Rechenmodelle eines Schellnhuber oder Rahmstorf, oder der Wissenschafts-Konsens des IPCC sind nur mit der Artikulation einer konkreten Gefahr auszuhebeln.
Die konkrete Gefahr ist nicht die Veränderung eines frisch erfundenen Global-Klimas, das soll wohl so eine Art gemitteltes Klima sein, sondern sie liegt im Leichtsinn und dem in bodenloser Dummheit begründetem Umbau unseres sicheren und erprobten Energie-Versorgungs-Systems. Diesen einmaligen Angriff auf die Zivilisation verdanken wir technischen Vollidioten, die wirklich nur die häusliche Steckdose kennen. Ein Grundsatz für stabile Grundversorgungssysteme ist der Leitsatz, deren Komplexität nicht unnötig zu erhöhen, weil eine Erhöhung deren Stabilität beeinträchtigt und die Ausfallmöglichkeit erhöht. Was derzeit mit Windmühlen und Solarpaneelen experimentiert wird bei gleichzeitiger Aufgabe sicherer und erprobter Kraftwerke bis zur Sprengung von Kühltürmen funktionsfähiger Nuklear-Kraftwerke unter dem Johlen einer einmalig verblödeten Masse Mensch, ist ein noch nie in dieser Dimension durchgeführtes Experiment in einem funktionierenden Staatssystem. Wer die Dimension dieses Experiments einzuschätzen in der Lage ist, wird sich nicht an den dummen Sprüchen mit einer Kugel Eis, Kobolden im Netz, Grünem Wasserstoff, Vorreiterrolle Deutschland und was die Medien sonst noch so alles über die Bürger ausschütten, irgendwie noch ergötzen können und deren Lächerlichkeit anprangern.
Es ist an der Zeit, den Menschen beizubringen, was ein Flächen-Blackout über Europa für die Zivilisation bedeutet. Das sind keine Themen für einen Kleber, Lesch, usw. und unsere Politikgrößen. Es genügt den totalen flächendeckenden Ausfall elektrischer Energie im zeitlichen Ablauf Tag 1, Tag 2, Tag 3 bis Tag 10 oder Tag 11 usw. darzustellen. Der Durchschnittsbürger glaubt, dass in einem solchen Fall nur ein Schalter wieder umgelegt werden muss, und schon ist das Licht wieder da. Weit gefehlt, diesen Schalter gibt es nicht, es gibt noch nicht einmal eine Erfahrung, wie man ein solches Netz wieder hochfahren kann. Vorstellungen gibt es schon, aber keine ist erprobt und garantiert ein brauchbares Ergebnis. Nicht einmal die Anzahl der Tage ist bekannt, bis das Netz wieder hergestellt ist, genau so wenig ist bekannt, wie viele Tage oder Wochen es dann noch dauert, bis das vollständig erlahmte Geschehen für die Überlebenden wieder erkennbare Formen annimmt.
Wichtig ist, dass die Menschen verstehen, dass es bereits nach Tag 1 um das nackte Überleben gehen wird. Kein Strom bedeutet nicht nur kein Licht, wo man sich mit Kerzen retten kann, es bedeutet:
  1. kein Trinkwasser
  2. keine Abwasser-Entsorgung
  3. keine Kühlung von Nahrungsmitteln
  4. kein Kochen von Nahrungsmitteln
  5. keine Körperpflege
  6. keine Kommunikation (Telefon, Rundfunk)
  7. keine Heizung
  8. keine lebensrettenden Funktionen im Krankenhaus
  9. kein Rettungsdienste
  10. kein Polizeischutz
  11. keine Warentransporte
  12. keine Nahrungsmittel (keine funktionierenden Supermärkte)
  13. kein Tankstellenbetrieb
  14. keine Personentransporte (Auto, Bahn, Bus, Flugzeug)
  15. kein Geldzugang über Banken und Automaten
  16. keine funktionsfähigen Arbeitsstätten
  17. usw., usw., …….
Kurz, es ist wie nach dem Abwurf einer Neutronenbombe. Nichts funktioniert mehr, aber die Menschen leben alle mit allen Ansprüchen für deren Überleben.
Tag 2 bis Tag 3 wird zu roher Gewalt führen, um sich mit den minimal erforderlichen Nahrungsmitteln zu versorgen.
Tag 4 und die folgenden Tage werden Politiker und die vermeintlichen Klimawissenschaftler als die Auslöser und Übeltäter erkennbar machen, der Rest ergibt sich aus der Stimmung einer um das Überleben kämpfenden Menschenmasse.
Wenn diese mit analytischem Denken nachvollziehbaren Risiken des Angriffs auf unsere bisher sichere elektrische Energieversorgung die Bürger und Menschen erreichen, können die Rechner für Computerspiele in Potsdam ruhig abgeschaltet werden. Weder ein Lesch, noch ein Kleber, noch ein Schellnhuber oder Rahmstorf werden beim Eintreten einer solchen Katastrophe irgendetwas zu deren Abwendung beitragen können. Selbst das Geld von Bill Gates oder die Gartenerfahrung eine Prinzen von Wales werden etwas ausrichten können. Die Katastrophe wird ihren Lauf nehmen.
Bestenfalls fällt einem Fontane ein: „Tand, Tand ist das Gebilde von Menschenhand!“
+++++
 
27.06.2021
18
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Jetzt, wo der Morgennebel sich nur zögerlich auslöst,ist Gelegenheit über den unwahrscheinlichen Fall des Brown-bzw.Blackout des Übertragungsnetzes in Deutschland für Elektrische Leistung zu reden.Angefeuert über die inzwischen oft zitierte Drucksache Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung | TABgibt es diese Diskussion in allen möglichen Facetten.Nur die wahrscheinlichste Variante wird gar nicht oder rudimentär und selten diskutiert.Da fragt ich mich:Warum ist das so??
Es fängt an mit der Geschichte des Übertragungsnetzes bis zur sogenannten Liberalisierung und danach.Und endet mit der letzten Aktualisierung der Fortschreibungspläne von MARI/PICASSO.
https://www.netztransparenz.de/portals/1/Strommarkt-Forum - Status MARI_PICASSO.pdf
In diesem europäischen Verbundnetz werden aktuell bis zu 450 Gigawatt in der Tagesspitze bewirtschaftet.Fast im Stundentakt finden wiederholt Tests und Anpassungen statt,damit die letzten kleinen Ungereimtheiten erst gar nicht zum Problem werden.